Alle Jahre wieder… Zecken!

Im Frühjahr und mit steigenden Temperaturen, steht bei Hundehaltern Jahr für Jahr wieder das leidige Thema Zecken ganz Oben auf dem Plan. Wie auch wir, fragen sich wahrscheinlich alle was man am Besten tun kann, um die Plagegeister von seinem Hund ferzuhalten. Wie wir die kleinen Blutsauger und auch anderes Ungeziefer von unseren Hunden fernhalten können, verraten wir euch in diesem Beitrag.

Wie wahrscheinlich viele Hundebesitzer, haben auch wir einiges ausprobiert und haben etwas gebraucht um das für uns richtige Mittel zu finden. Tierärzte empfehlen, bis auf einige Ausnahmen, Präparate wie zum Beispiel Bravecto oder Frontline. Für uns waren diese chemisch hergestellten Produkte, im Hinblick auf Zeckenprävention, nie ein Thema. Diese sollen lt. verschiedenster Quellen wie ein Nervengift wirken und das will man seinem geliebten Hund natürlich auf keinen Fall zumuten. Auch wenn andere Stellen immer und immer wieder schreiben, dass Mittel wie diese von der Pharmaindustire ausgiebig getestet sind und kein wirklich nennenswertes Risiko besteht, greifen wir bei der Zeckenprävention lieber auf natürliche Mittel zurück.

Also informierten wir uns über Kokosöl, Bierhefe, EM-Keramik, Bernsteinketten und viele andere Hausmittel. Nachdem wir das ein oder Andere erfolglos probiert haben, blieben wir beim Teebaumöl hängen. Der in Australien beheimatete Teebaum, aus welchem das Teebaumöl mit seinem intensiven Geruch und seinen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten stammt, ist unter den Ureinwohnern Australiens schon seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Das Teebaumöl, was als Anti-Ungeziefer-Mittel genutzt werden kann, ist qualitativ hochwertig und recht teuer, hat eine klare bis leicht gelbliche Farbe und stammt aus ökologisch einwandfreier Herstellung. Darauf sollte man im Übrigen auch besonders achten, sofern man sich für das Teebaumöl als Mittel gegen Zecken und anderes Ungeziefer entscheidet, denn sind andere Stoffe beigemischt, wird das Teebaumöl keinen ausreichenden Effekt haben.

Um unsere Hunde vor Ungeziefer wie Zecken oder Flöhen zu schützten, geben wir alle 14 Tage zwei bis drei Tropfen Teebaumöl in den Nacken. Die ersten Stunden riechen unsere Beiden zwar sehr intensiv nach dem Teebaumöl, aber seit wir es nutzen sind wir quasi frei von den kleinen Plagegeistern. Natürlich findet immer mal wieder eine ihren Weg auf unsere Hunde, aber zu sagen sie seinen komplett Zeckenfrei wäre schlichtweg gelogen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass Hunde allergisch auf Teebaumöl reagieren können. Deshalb sollte zunächst ein wirklich kleiner Tropfen ins Genick des Hundes gegeben werden, um eine Allergie ausschließen zu können. Auch muss man darauf achten, dass Hunde das Teebaumöl niemals auflecken können ansonsten kann es zu vorübergehenden Magen-Darm-Problemen kommen. Zecken verabscheuen den Geruch ätherischer Öle und Teebaumöl gehört bekanntlich zu den intensivsten im Geruch und halten die kleinen Spinnentiere daher fern.

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