Die Sache mit den Facebook Gruppen

Wir sind in diversen Facebook Gruppen vertreten und finden dort gelegentlich Hilfe und Anregungen rund um unsere Vierbeiner. Leider merken wir aber, dass es speziell durch diese Gruppen zu Streit, Missverständnissen und auch Fehleinschätzungen kommen kann.

Immer wieder werden wir gefragt, wie genau das mit den Anschallgurten umgesetzt werden kann. Gerne möchten wir euch unsere beiden Varianten erläutern.

Es ist schon eine praktische Sache, man weiß grad nicht weiter und stellt einfach eine Frage in einer Facebook Gruppe und erhält meist prompt mehrere Antworten. Bei einfachen Fragen wie z.B.: „Wie bringe ich meinem Hund das Kommando Sitz bei?“, oder, „Wo sind die schönsten Hundestrände?“, werden die Antworten wahrscheinlich noch hilfreich und nett ausfallen. Bei Fragen wie z.B.: „Was füttert ihr?“, oder, „Wie oft badet ihr eure Hunde?“, sieht das Ganze dann aber schon anders aus. Im besten Fall gibt es eine Reihe von Antworten mit Herstellern für Hundefutter, oder ehrlich gemeinte Tipps rund um das Thema Baden. Meistens aber bleibt es aber nicht bei Empfehlungen. Der Eine geht ohne vorherige Anzeichen auf den Anderen los, die ganze Sache eskaliert und endet im schlimmsten Fall in einem Shitstorm. Neben einfachen Fragen zu denen im Grunde jeder etwas Hilfreiches beitragen könnte, werden oft auch Fragen zu medizinischen Themen gestellt. Ja, man kann solche Fragen stellen und auch wir helfen gerne weiter, beobachten aber sehr oft, dass z.B. bei einer roten Stelle, die nach Entfernung einer Zecke oft noch sichtbar ist, sofort zum Tierarzt geschickt, jedoch im Gegenzug bei jedem Durchfall lediglich zur Fütterung von Möhrensuppen in allen Variationen geraten wird. Ein anderes erwähnenswertes Beispiel sind die „Experten“, die jede Diagnose und jeden Rat eines Tierarztes in Frage stellen. Wenn der Tierarzt eures Vertrauens nicht der kompetenteste Ansprechpartner ist, wer dann!? Es ist nie falsch eine zweite Meinung einzuholen, aber in medizinischen Fragen sollten wir das doch besser den Ärzten überlassen.

Es ist sehr schade! Der Austausch mit anderen Hundebesitzern könnte nicht leichter als heutzutage durch das Internet und Facebook sein. Wir denken, man sollte nur dann etwas zu einem Thema sagen, wenn man auch wirklich helfen möchte und bestenfalls auch aus Erfahrung spricht.

Nichtsdestotrotz sind wir gerne in den Gruppen, für die vielen schönen Fotos, dem Austausch, um Bekanntschaften zu schließen und vielleicht an manchen Stellen auch mal den einen oder anderen Tipp zu geben.

PS: Kokosöl ist keine Allheilmittel.

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