Mathilde und das Futter

…oder warum Hundefutter nicht gleich Hundefutter ist.

Die kleine Mathilde kam mit 9 Wochen zu uns, alles war – entgegen vieler Erfahrungen befreundeter Bully-Besitzer – super und sie war bei bester Gesundheit.

Mit der ersten Läufigkeit begannen jedoch Verdauungsprobleme… anhaltende Durchfälle, Gewichtsverlust und Blut im Stuhl. Natürlich suchten wir direkt unseren Tierarzt auf, der zunächst Läufigkeitssymptome ausschließen konnte und uns bat es weiter zu beobachten. Nachdem sie ihre erste Hitze überstanden hatte kam es aber zu keiner Verbesserung – ganz im Gegenteil – es wurde noch schlimmer! Sie nahm weiter ab, litt an wässrigen Durchfällen… unser Tierarzt riet uns nun zu einer Ausschlussdiät!

Zuvor hat Mathilde ausschließlich ein Trockenfutter erhalten, welches sie bis dato immer gut vertragen hat. Wir begannen also mit der Ausschlussdiät und gaben Mathilde abgekochtes Pferdefleisch mit Pastinake, man beginnt eine Ausschlussdiät ja schließlich mit einem, für den Hund noch unbekanntem, Lebensmittel. Leider wurde es dadurch noch viel schlimmer, sie konnte ihre starken Durchfälle gar nicht mehr halten und nun kamen auch noch Blähungen hinzu. Besorgt sprachen wir nochmals mit dem Tierarzt und er riet uns mindestens zwei Wochen durchzuhalten, damit sich die Verdauung langsam daran gewöhnen und darauf umstellen kann – Leider ohne Erfolg! Der traurige Höhepunkt war ein Darmprolaps, bei dem sich der Darm von innen nach außen stülpt und sehr schmerzhaft für die kleine gewesen ist.

Von ärztlicher Seite sollten wir trotzdem weiter Diät halten um herauszufinden was sie überhaupt verträgt. Wir versuchten also unser Glück und kochten, schnippelten was das Zeug hält bis wir Rindfleisch mit Karotten und Zucchini als verträglich befunden haben. Endlich! Wir gaben ihr nun zwei mal täglich diesen Brei, der Stuhlgang war besser aber noch nicht gut, zugenommen hatte sie leider auch noch nicht. Der „ideale“ Hundekot, sollte fest, aber nicht hart sein und sich ohne Rückstände aufheben lassen. Nach Rücksprache haben wir es wieder mit Trockenfutter versucht, hier sollten mehr Nährstoffe enthalten sein und wenn wir eins finden was sie gut verträgt solle sie bald auch fitter werden und sogar zunehmen. Leichter gesagt als getan!

Es kam, wieder vermehrt zu Durchfällen… Wir waren schon wieder kurz davor ihre Futtermahlzeiten zu kochen, als wir auf Josera – Lachs und Kartoffel gestoßen sind.

Als wäre nie etwas gewesen stellte sich nach bereits wenige Tagen eine normale Verdauung ein, keine Blähungen, keine Durchfälle, langsam nahm sie auch wieder zu.

Sie bekommt dieses Futter nun seit gut zwei Jahren und es ist seit der Umstellung nicht noch einmal zu Unregelmäßigen gekommen. Durch ihre stabile Verdauung können wir ihr jetzt sogar zwischendurch Leckerchen geben, ohne dass es direkt nach hinten losgeht.

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