Wie viel Wasser braucht mein Hund?

Diese Frage wurde uns, nach dem gestrigen Post bzgl. Der Wasservergiftung, wirklich oft gestellt. Also haben wir das Thema aufgegriffen, damit ihr genau abschätzen könnt, wieviel Wasser euer Hund am Tag trinken sollte und was es zu beachten gibt.

Wasser ist für den Körper des Hundes notwendig

Wie jedes Lebewesen braucht auch der Hund Wasser, um zu leben. Durch die Aufnahme von Wasser werden Futterbestandteile aufgelöst und über den Darm in die Blutbahn abtransportiert. Von dort aus werden die Nährstoffe zu den Organen und ins Gewebe weitergeleitet. Giftstoffe, die jeder Körper über die Umwelt aufnimmt, werden über die Nieren ausgeschieden. Wasser ist wichtig, um den Zellstoffwechsel aufrecht zu erhalten und ohne ausreichend Flüssigkeit, ist die Regulierung der Körpertemperatur nicht möglich.

Um all diese Funktionen aufrecht und den Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten, ist eine ausreichende Wasser- bzw. Flüssigkeitsaufnahme enorm wichtig!

Wasser gelangt über die verschiedensten Wege aus dem Körper:

  • Urinabsatz
  • Kotabsatz
  • Atemwege
  • Haut

Faustregel: 50 ml Wasser pro kg Körpergewicht am Tag

Wasseraufnahme des Hundes

Wasser gelangt über die verschiedensten Wege aus dem Körper:

Wasser kann auf unterschiedliche Art aufgenommen werden, das geht nicht nur über das Saufen aus dem Wassernapf. Natürlich wird auf diesem Wege von den meisten Hunden der Großteil der Flüssigkeit aufgenommen, aber auch über das Futter wird Wasser aufgenommen.

Hunde die mit Nassfutter oder BARF gefüttert werden, nehmen etwa 80% der benötigten Flüssigkeit bereits über das Fressen auf und werden entsprechend wenig trinken.

Bei Fütterung des Hundes mit Trockenfutter sieht es anders aus, der Hund nimmt über das Fressen nur einen keinen Teil Flüssigkeit auf und muss somit mehr Wasser zugeführt bekommen.

Wasser sollte 24 Stunden zur Verfügung stehen!

Dem Hund sollte 24 Std am Tag frisches Wasser zur Verfügung stehen und er wird trinken, wenn es nötig ist. Auch Hunde haben ein Durstgefühl, ist der Hund gesund kann man sich also getrost auf seine Instinkte verlassen. Bei alten und kranken Hunden muss ggf. nachgeholfen werden, was aber eine Frage an den Tierarzt ist.

Sollte man Bedenken haben, ob der Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen hat, kann man einen einfachen Test durchführen:

Die Haut des Hundes im Nacken hochziehen, sie sollte direkt wieder zurückgehen. Dauert es sehr lange, bis sie sich wieder in die Ausgangsposition zurückzieht, kann von einer Dehydrierung ausgegangen werden.

An dieser Stelle verweisen wir wieder an einen Tierarzt, denn eine Dehydrierung hat immer einen Grund. Instinktiv wird der Hund bei Durst trinken, um so einer Dehydrierung vorzubeugen.

Was gibt es zum Thema Wasser und Wassernapf zu sagen?

Leitungswasser aus dem Wasserhahn ist für Hunde richtig und gut. Es ist nicht nötig spezielles Hundewasser zu kaufen. Auch die steril verpackten Päckchen mit Wasser für Ausflüge wie man sie derzeit kaufen kann, sind absolut nicht notwendig. Eine Wasserflasche für unterwegs, wenn man diese den ganzen Tag transportiert und das Wasser frisch halten will, gibt es diese auch mit integriertem Aktivkohlefilter, reicht vollkommen aus.

Es gibt unendlich viele Wassernapf Varianten. Wir empfehlen eines Wassernapf aus Kunststoff oder einen Wassernapf aus Keramik. Bei Wassernäpfen aus Metallen haben wir bei unserem Rüden festgestellt, dass er kleine Pickel rund um die Schnauze bekommen hat und empfehlen diese daher nicht.

Ein Trinkbrunnen mit integriertem Carbonfilter, ist auch eine praktische Sache. Wenn man den ganzen Tag unterwegs ist und das Wasser in der Zeit der Abwesenheit nicht wechseln kann, steht dem Hund dadurch immer frisches Wasser zur Verfügung.

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